Mein Weg zum Buch

Mein Weg zum Buch wurde von zahlreichen Ratgebern zum Literarischen Schreiben begleitet. Darüber hinaus habe ich Kurse und Schreibwerkstätten besucht sowie klassische und moderne Literatur gelesen. Das waren die ersten Schritte, um mir das Handwerkszeug eines Schriftstellers anzueignen.

Erst später habe ich das Buch mit dem Titel „Schriftsteller werden“ von Dorothea Brande* entdeckt. Dieses eher unscheinbare Kompendium gilt als Klassiker über den  schöpferischen Prozess des Schreibens und den inneren Weg zur Entwicklung einer Persönlichkeit als Schriftsteller. Brande beschäftigt sich in ihrem Buch weniger mit den handwerklichen Aspekten des Schreibens, also z.B. mit dem Aufbau von Spannung oder mit dem Schreiben von  Dialogen.

Sie legt ihren Schwerpunkt auf praktische Dinge wie Schreibdisziplin und Arbeitshaltung, also Ausdauer, Ordnung und Zuverlässigkeit. Wenn jemand nicht bereit dazu wäre, diese Arbeitshaltung umzusetzen, sei das Schreiben, trotz allem Talents, ein zweckloses Unterfangen. Mit dieser Arbeitshaltung hatte ich schon in meinem früheren Berufsleben gute Erfahrungen gemacht. Daher war ich überzeugt davon, dass sie mich auf meinem Weg zum Buch weiterbringen würde.

*Autorenhaus Verlag GmbH Berlin, fünfte Auflage 2015

Amerikanische Originalausgabe Hardcourt Brace & Company, 1934.)


Step 1

Die Idee


Über eine „lang gehegte Roman-Idee“ kam ich zum Schreiben.

Diese Idee handelt von einem Mann, der nach einem Autounfall gerettet und dabei von seinem Retter entführt wird. Klingt ziemlich unwahrscheinlich, oder?
Ist es auch!

Das war aber nicht das Problem. Das Problem war, dass ich keine Ahnung vom Literarischen Schreiben hatte. Ich hatte mein Leben lang geschrieben – nur eben nicht „literarisch“.
„Aber es muss doch einen Weg geben“, sagte ich mir.

Ich habe erstmal angefangen und mit großem Enthusiasmus das erste Kapitel geschrieben, umgeschrieben, verbessert, verfeinert, meinen Bezugspersonen zum Lesen gegeben, die mich alle lobten, wie toll ich schon schreiben würde, deren Tipps berücksichtigt, wieder umgeschrieben … usw. … usw.

Das war ein typischer Anfängerfehler, wie sich später herausstellen sollte.
Nach einigen Wochen wusste ich nicht mehr, was ich eigentlich schreiben wollte. Und ich hatte kaum Ideen, die über das erste Kapitel hinausgingen. Damit war mein Weg zum Buch beinahe schon wieder zu ende, bevor er richtig angefangen hatte.
Also musste ich systematischer vorgehen. Ich brauchte einen Plan!

Der Plot

Auf diese Weise kam ich zum Plot*, wie man in der Literatursprache zu einem Plan sagt.
Das Wort Plot kommt aus dem Englischen und bedeutet allgemein Plan, graphische Darstellung oder auch: einen Grundriss oder eine Karte von etwas. Übertragen auf die Literatur bezeichnet Plot den Grundriss einer Handlung, also das Stoff- und Handlungsgerüst einer Geschichte (zitiert nach Wikipedia). Ich begann also meine dahin schon bekannten Figuren miteinander in Beziehung zu setzen. Oben seht Ihr den „Ur-Plot“, handschriftlich gefertigt. In der Folge kamen immer mehr Figuren hinzu, quasi so wie im richtigen Leben. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Identities - Der_Plot

Der Plot entwickelt/erweitert sich im Laufe des Schreibens und gibt der Geschichte eine Struktur. Ich bin schnell von dem handgeschriebenen Plot abgekommen und habe später das Plot-Werkzeug aus dem Schreibprogramm „Papyrus Autor“ genommen. .

Step 2
Step 3

Der Weg

Nach wenigen Wochen stieß ich auf das Fachbuch von Arwed Vogel, „Der Roman“.* Sein Ratgeber wurde für mich zu meinem persönlichen Leitfaden auf meinem Weg zum Buch.

Die für mich wichtigsten Ratschläge waren:
„Die erste Fassung sollte man so schnell wie möglich schreiben, geradezu rücksichtslos“ und
„Unterbrechen Sie nicht das Schreiben der ersten Fassung, um Korrekturen vorzunehmen.“

© 2014 Buch&Media GmbH, München. Arwed Vogel, „Der Roman. Planen-Schreiben-Veröffentlichen.“ Allitera-Verlag, 2014.
Hier kann das Buch bestellt werden …

Der Schreibprozess

Dieses „rücksichtslose“ Schreiben der ersten Fassung führte dazu, dass ich innerhalb von sechs Wochen 140 Seiten zu Papier brachte.
Nun hatte ich endlich „mein Material“, aus dem ich Identities“ formen konnte. Bei der Formgebung halfen
mir die Seminare an der VHS München, bei denen unter anderen Themen wie Handlung und Konflikt, Spannungsaufbau, Figurenentwicklung und Sprache und eigener Schreibstil behandelt wurden. Die wichtigsten Erfahrungen für mich waren dabei die Vorträge und Übungsaufgaben, die eigenen Übungen und die Übungsergebnisse der anderen Teilnehmer.
Der Erkenntnisgewinn lag nicht nur im eigenen Schreiben, sondern in der individuellen Motivation der Teilnehmer sowie in den
unterschiedlichen Zugängen zum literarischen Schreiben.

Step 4
Step 5

Der Titel

Letztlich war mein erster Roman ein experimentelles Werk, das sich im Lauf der Zeit – und vor allem durch meine Erkenntnisse aus den Schreibwerkstätten – weiter entwickelte.
Dabei wandelte ich mich vom „literarischen Analphabeten“ zu einem halbwegs passablen Schriftsteller.
Die 140 schnell geschriebenen Seiten entwickelten sich Szene für Szene zu einem 300-Seiten-Buch. Bei der abschließenden Überarbeitung folgte ich dem Motto: „Der Leser weiß das schon“ – und habe überflüssige Erklärungen gestrichen. So landete ich schließlich bei einem passablen Format von 264 Seiten.
Die Titelsuche gestaltete sich zwischendurch noch etwas schwierig. An „Identities“ hatte ich von Anfang an einen Narren gefressen. Aber auch der Titel „Das zweite Leben“ wäre interessant gewesen. Da es aber beide schon als Buchtitel gab, habe ich beide zusammen zu einem Titel kombiniert und so ist „Identities – Das zweite Leben“ entstanden.

Die Entstehung
des Cover

Cover und Klappentext (s. Step 7) sind die vorentscheidenden Elemente für einen potentiellen Käufer eines Buches.
Bei der Gestaltung des Covers wurden von Uwe Märzheuser vom Mediastellwerk München und mir unzählige Fotos betrachtet, bis zuletzt die sechs  oben stehenden Optionen übrig blieben. 
Bei einer Umfrage unter meinen Schreib- und Lesefreundinnen und -freunden kamen 60 Rückmeldungen bei mir an. Das Cover mit dem einsamen Hof hat sich mit 21 Nennungen letztlich durchgesetzt. Es wäre auch meine Favorit gewesen und auch der von Arwed Vogel. 

Step 6
 
Step 7

Der Klappentext

Wenn das Cover ansprechend war, wird der potenzielle Kunde als zweites den Klappentext lesen. Als Klappentext wird ein auf den Einschlagklappen eines Schutzumschlags oder bei Büchern ohne Schutzumschlag auf der Innenseite des Titelseite und/oder auf der letzten Umschlagseite stehender Text bezeichnet. Üblich ist eine kurze werbende Zusammenfassung des Buchinhalts, die beim Leser das Interesse für das Buch wecken soll (zitiert nach Wikipedia).
Wenn der Kunde den Klappentext spannend findet, wird er in der Regel die ersten zwei, drei Seiten des Buches lesen und es dann zur Kasse mitnehmen – oder andernfalls wieder ins Regel stellen.
Der gesamte Vorgang dauert nicht länger als 3-5 Minuten.


Das Ergebnis kann sich sehen lassen

… und damit war mein Weg zum Buch vorläufig beendet – Ziel erreicht.
Gerne könnt Ihr Euch von meiner Arbeit überzeugen. In unserem Shop ist „Identities“ in drei verschiedenen
Ausführungen bestellbar ...

Step 8



Step 9

Pressemitteilung des Verlags

Spannender Thriller rund um schicksalhafte Begegnungen.
Das Leben eines nichtsahnenden Mannes wird in Wolfgang Roths „Identities“ schicksalhaft verändert.


Der IT-Firmengründer Henning Bergner hat nach anstrengenden, aber letzten Endes erfolgreichen Vertragsverhandlungen den ersten Großauftrag für sein Startup-Unternehmen abgeschlossen. Am späten Nachmittag macht er sich mit dem Auto auf den Heimweg zu seiner Familie und freut sich darauf, die gute Nachricht mit ihnen zu feiern. Im Hintergrund läuft leise seine Lieblingsmusik.
Er genießt entspannt die Fahrt in der landwirtschaftlich geprägten Gegend, der Tag könnte kaum besser aussehen.
Bei einbrechender Dunkelheit ahnt er nichts von den kommenden Ereignissen, die nicht nur sein eigenes Leben schicksalhaft verändern werden.

Der spannende Thriller „Identities – Das zweite Leben“ von Wolfgang Roth versetzt die Leser in das Leben eines Mannes, der keine Ahnung hatte, dass sich mir nichts dir nichts sein Leben vollkommen auf den Kopf stellen würde. Wer Geschichten über schicksalhafte Begegnungen, Kommissare, Mörder, Liebe und Vorahnungen liebt, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten, denn der Autor vermischt verschiedene, interessante Themen zu einem überzeugenden Roman.

„Identities – Das zweite Leben“ von Wolfgang Roth ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7497-6302-3 zu bestellen.
https://tredition.de/autoren/wolfgang-roth-29245/identities-e-book-123716/

Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Verlag gibt es unter: https://tredition.de

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